Ein Nachwuchs-Feinwerkmechaniker auf Erfolgskurs

Jona Lürick hat seine Ausbildung als Feinwerkmechaniker bei Horstmann Maschinenbau absolviert und als Bester der Metall-Innung Ahaus abgeschlossen. Mit einem klar strukturierten Ausbildungsablauf unter der Leitung des Ausbildungsleiters Christian Wensing waren die Weichen für einen optimalen Verlauf der vier Ausbildungsjahre bei Horstmann Maschinenbau gestellt.

Eine gute Ausbildung öffnet Türen. In einem Interview verraten uns Jona Lürick und Christian Wensing über die Ausbildungszeit eines angehenden Feinmechanikers und was die Zukunft bringt.

Herzlichen Glückwunsch zum Bestehen der Gesellenprüfung zum Feinmechaniker als Bester der Metall-Innung Ahaus! Wie verlief die Prüfung zum Feinwerkmechaniker?

JL: Durch Corona wurde die Prüfung in drei Teile aufgeteilt. Im Dezember fand der theoretische Teil statt, Anfang Januar E-Pneumatik und CNC und Mitte Januar war die Praktische Prüfung über zwei Tage, inklusive Fachgespräch.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden und warum für Horstmann als Ausbildungsbetrieb?

JL: Ich habe mich für den Beruf des Feinmechanikers entschieden, da ich den Umgang und die vielen Möglichkeiten mit Metall interessant finde. Horstmann war für mich genau der richtige Betrieb, da das Betriebsklima hier sehr familiär ist und mir das Praktikum vor meiner Ausbildung super gefallen hat.

Was haben Sie vor Ihrer Ausbildung erwartet und haben sich Ihre Vorstellungen und Wünsche erfüllt?

JL: In meinem Wunschberuf als Feinmechaniker wollte ich eine selbstständige Arbeitsweise erlernen und unbedingt die Freude an der Arbeit behalten. Beides ist in der Ausbildung gelungen.

Welche Abteilungen haben Sie bei Horstmann durchlaufen und was hat Ihnen besonders gut gefallen?

JL: Jeden Bereich des Unternehmens durfte ich kennenlernen und alles wurde mir in Ruhe und detailliert erklärt bevor ich die Dinge dann selber ausprobieren durfte. All meine Fragen wurden genau besprochen, bis wirklich nichts mehr unklar war. So konnte ich in den vier Jahren immer auf meinem Vorwissen aufbauen. Im 1. Lehrjahr war ich hauptsächlich auf Montage, im 2. Lehrjahr bin ich Schritt für Schritt alle Abteilungen durchlaufen, das 3. Lehrjahr fand hauptsächlich an den CNC-Maschinen statt und im 4. und letzten Lehrjahr ging es um die intensive Prüfungsvorbereitung in der Lehrwerkstatt von Horstmann.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

JL: Ich habe diesen Beruf wirklich sehr zu schätzen gelernt und möchte nun gern ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und dann eventuell den Meister machen.

Auch Ihnen, Herr Wensing als Ausbildungsleiter darf gratuliert werden! Haben Sie mit diesem tollen Ergebnis gerechnet und was denken Sie waren die Zutaten?

CW: Danke! Wir haben tatsächlich mit einem guten Ergebnis gerechnet, da Jona ein ehrgeiziger Typ ist. Darum freuen wir uns umso mehr über die Prüfungsbestleistung.

Was hat sich für die Azubis bei Horstmann geändert, seit Sie die Ausbildung hier selber gemacht haben?

CW: Es hat sich nicht viel geändert. Wir hatten immer schon eine sehr gute Ausbildung, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Sicherlich gibt jeder Ausbildungsleiter der Sache seine persönliche Note.

Wie sehen die Übernahmechancen für Auszubildende bei Horstmann aus und welche Perspektiven bieten diese Berufe im Allgemeinen?

CW: Grundsätzlich bilden wir unsere Auszubildenden für unser eigenes Unternehmen aus und versuchen sie natürlich nach der Ausbildung als Gesellen zu übernehmen. Das zeigt auch unsere Übernahmequote von 80%. Nicht zuletzt hängt eine Übernahme aber auch immer von der wirtschaftlichen Lage ab.

In der Ausbildung durchlaufen alle Auszubildenden jede Abteilung im Unternehmen. Von der Ausbildungswerkstatt über den Zuschnitt, den Gestellbau/die Schweißerei, die zerspanende Fertigung im Bereich Fräsen und Drehen bis hin zur Endmontage. Im letzten Ausbildungsjahr kristallisiert sich heraus, wo sich die Interessen des Auszubildenden entwickeln. Wir besprechen uns darüber dann intern mit unserem Auszubildenden und fördern ihn in diese Richtung, um ihn nach der Ausbildung in diesem Bereich einzusetzen.

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